Gabriella Schmid

Supervision – Coaching – Weiterbildung

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Guten Tag

Sie möchten Ihre berufliche Praxis und Ihre Fallarbeit reflektieren oder sich weiterbilden? Sie stehen vor beruflichen oder privaten Veränderungen? Sie fühlen sich im Berufsalltag unzufrieden und brauchen fachliche Unterstützung? Sie befinden sich in einer Konflikt- oder Krisensituation und benötigen Klärungshilfe und Stärkung? Sie wünschen eine auf Ihre Organisation zugeschnittene Weiterbildung?

Wie auch immer Ihre Fragestellung lautet, eine Supervision oder ein Einzelcoaching kann Ihnen dabei helfen, Ihren Ressourcen, Fragen und Wünschen auf die Spur zu kommen, Klarheit zu erlangen und Ihre persönlichen Entscheidungen zu treffen. Ich berate und begleite Sie gerne ressourcenorientiert, individuell und professionell.

Supervision

Supervision ist eine personenbezogene berufliche Beratung für Professionelle und bietet gemäss dem Berufsverband BSO Unterstützung an bei der Bewältigung beruflicher Aufgaben, der Reflexion beruflichen Handelns und der Weiterentwicklung der fachlichen und psychosozialen Kompetenzen. Ziel dieser Reflexion ist die professionelle Begleitung von Entwicklungs-, Veränderungs- und Lernprozessen sowie die Überprüfung und Optimierung des beruflichen und methodischen Handelns.

Als Supervisorin mit eigener langjährigen beruflichen Erfahrung in verschiedenen Handlungsfeldern sowie im Bachelor- und Masterstudium der Sozialen Arbeit biete ich verschiedene Supervisionsformate an:

  • Fallbesprechungen
  • Teamentwicklungsprozesse
  • Klärung von Konflikten und Krisen
  • Ausbildungssupervision

Team- und/oder Fallsupervisionen habe ich beispielsweise in folgenden Handlungsfeldern und Organisationen der Sozialen Arbeit durchgeführt:
Frauenhaus
Opferhilfe
Freiwillige Beratungsstellen
Berufsbeistandschaft
Sozialberatung
Kinder- und Jugendheim
Familienhilfe
Begleitetes Wohnen
Arbeitsintegration
Asylorganisation.

Zudem bin ich immer wieder als Ausbildungssupervisorin an der Hochschule für Soziale Arbeit Luzern und an der HF Agogis tätig.

Coaching

Coaching dient der Reflexion von eigenen Handlungsmustern im beruflichen und privaten Kontext. Mit Hilfe eines Coachings können Prozesse des persönlichen Wachstums, der beruflichen Neuorientierung oder der Entscheidungsfindung initiiert und beschleunigt werden. Als Coach unterstütze ich Menschen in ihrer persönlichen und/ oder beruflichen Entwicklung. In einem Einzelsetting arbeiten wir prozess- und lösungsorientiert an aktuellen Fragen oder Problemstellungen im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe.

Themen, die mich dabei schon lange begleiten sind zum Beispiel Laufbahn- bzw. Karriereplanung und Führungscoaching für Frauen, Selbstmanagement, Reflexion von Arbeitsprozessen und Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Work-Life-Balance.

Weiterbildung

Mit meinem profunden Fachwissen und meiner langjährigen beruflichen Erfahrung in den Schwerpunktthemen Gewalt und Traumatisierung, Häusliche Gewalt und sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen, sowie Geschlechterfragen biete ich nach Absprache gerne massgeschneiderte Weiterbildungsseminare, Workshops und Vorträge an.

Schulungen zu Traumatisierung und professionelle Unterstützung von Gewaltbetroffenen habe ich zum Beispiel in Tagesschulen, stationären Einrichtungen wie der Psychiatrie oder dem Begleiteten Wohnen und in Asylorganisationen durchgeführt. An der Fachhochschule OST war ich massgeblich an der Neukonzeptionierung, Planung und Durchführung des CAS Traumapädagogik und Traumaberatung beteiligt und unterrichte weiterhin darin. Den CAS Coaching habe ich mehrere Jahre geleitet.

Beratungskonzept

Als Supervisorin mit langjähriger Erfahrung in verschiedenen Praxisfeldern der Sozialen Arbeit und in der Ausbildung von angehenden Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagogen biete ich fachliche Unterstützung in der Vertiefung von professioneller Hand­lungs­fähigkeit, Rollenklarheit, Teambildungsprozessen und der Klärung von Konflikten. Ich möchte Sie dazu befähigen, Schwierig­keiten und Fragen aus dem professionellen Kontext einzubringen, zu analysieren und zu verstehen, Blockaden zu entwirren und neue Perspektiven zu entwickeln. Dazu unterstütze ich Sie in Ihrer Analyse- und Reflexionsfähigkeit und gebe Impulse zu Lösungsstrategien, ohne selbst eine Lösung vorzugeben.

Mein fachliches Handeln orientiert sich an den Menschenrechten und stützt sich auf ein humanistisches Menschenbild, das davon ausgeht, dass jeder Mensch einzigartig ist und allen Menschen Respekt und Wertschätzung gebührt, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, sexueller Orientierung, Hautfarbe etc. Mein Beratungsverständnis geht davon aus, dass Menschen unterschiedliche Sichtweisen haben, die es zu respektieren gilt. Es ist mir ein Anliegen, Unterstützung bei der steten Weiterentwicklung der professionellen Handlungskompetenzen und der Reflexion der eigenen Berufsidentität zu bieten. Dazu gehören neben guten kommunikativen Fähigkeiten und der Orientierung an Wissenschaftlichkeit auch die selbstverständliche Bereitschaft zu einer selbstkritischen Reflexion meiner eige­nen Arbeit. Es geht in meinen Supervisionsprozessen nicht um die Suche nach der einen Wahrheit, oder um ‚richtig‘ oder ‚falsch‘, sondern vielmehr um die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sich­tweisen, Erfahrungen, Wahrnehmungen und Perspektiven. Supervision soll ein geschützter Denkraum sein, der es den Teilnehmenden unter Wahrung von Vertrau­lich­keit und gegenseitigem Respekt ermöglicht, Fragen zu stellen, eigenes Handeln zu hinterfragen und Neues auszuprobieren.

Ich verstehe mich als empathisches und wertschätzendes Gegenüber, das sich an der Persönlichkeit jeder einzelnen Supervisandin, jedes einzelnen Supervisanden orientiert, diese wertschätzt und unterstützt, damit sie ihre jeweiligen Ressourcen und Potentiale ent­fal­ten und weiterentwickeln werden können. Nicht ich bin diejenige, welche die Lösung einer Frage­stellung oder einer Problemsituation vorgibt, sondern mit meiner Praxis­er­fah­rung in der Sozialen Arbeit und meinem fachlichen Wissen unterstütze ich die Super­visan­dInnen darin, das für sie richtige Vorgehen zu finden und begleite sie in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess. Meine Haltung ist geprägt von Transparenz und Rollenklarheit, Res­sour­cenorientierung, Selbstbestimmung und einem angemessenen und professionellen Um­gang mit Nähe und Distanz.

Mein theoretischer Hintergrund basiert auf tiefenpsychologischen, systemischen und sozio­lo­gischen Zugängen, und mein methodisches Vorgehen ist vielfältig und abwechslungs­­reich und richtet sich stets an der zu bearbeitenden Fragestellung und den Bedürfnissen und Inte­res­sen der Supervisandinnen und Supervisanden aus.

Fachliche Kompetenzen

  • Sozialarbeiterische Beratung von Menschen mit Gewalterfahrungen und Traumatisierungen
  • Rechtliche Grundlagen der Opferhilfe
  • Gewalt im Geschlechterverhältnis (gender-based violence), Häusliche Gewalt
  • Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kindesschutz
  • Krisenintervention
  • Kommunikation, Gesprächsmoderation, Beratungs- und Konfliktgespräche

Publikationen

CHALLENGES FACED BY THE CURRENT MECHANISM FOR DEALING WITH VIOLENCE AGAINST WOMEN AND DOMESTIC ABUSE UNDER THE CONDITIONS OF THE COVID-19 PANDEMIC IN GEORGIA AND SWITZERLAND
In: Vector of Sciences N 4 2022. AutorInnen: Gabriella Schmid, Rudi Maier, Anna Phirtskhalashvili, Nia Dzeria. Tibilisi. ISNN 2667-9906 DOI:
https://doi.org/10.51895/VSS Udc 001.5 s 75 Georgian National University SEU

Rezension über Psychosoziale Arbeit mit traumatisierten Frauen aus Gewaltverhältnissen. Ergebnisse aus einer Studie zum Thema Menschenhandel mit dem Zweck sexueller Ausbeutung. (2020)
In: Silke Brigitta Gahleitner, Katharina Gerlich, Roshan Heiler, Heidemarie Hinterwallner, Martha Schneider, Yvette Völschow. Kröning: Asanger Verlag.
https://www.socialnet.de/rezensionen/25906.php

Geschlecht, Gewalt gegen Frauen und Beratung (2018)
In: Schulze, Heidrun; Höblich, Davina; Mayer, Marion (Hrsg.): Macht – Diversität – Ethik in der Beratung. Wie Beratung Gesellschaft macht. Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich.

Rezension über Trauer und Trauma (2016)
Ein Buch von Hanne Shah und Thomas Weber, Assanger.
https://www.socialnet.de/rezensionen/22587.php

Lebens- und Selbstkonzepte von Mädchen in der Ostschweiz – ein Vergleich von drei Altersgruppen (2016)
In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 8. Jg. Heft 3. Autorinnen: Gabriella Schmid, Felicia Schlegel, Evéline Huber.

Rezension über Ein Traum ist mehr als ein Trauma. Bipsychosoziale Traumakonzepte in Psychotherapie, Beratung, Supervision und Traumpädagogik (2015)
Ein Buch von Silke Birgitta Gahleitner, Christina Frank und Anton Leitner (Hrsg.) Weinheim und Basel: Beltz Juventa. http://www.socialnet.de/rezensionen/19042.php

Gender und Genderkompetenzen in der Praxis der Sozialen Arbeit (2015)
In: Graf, Ursula; Knill, Thomas; Schmid, Gabriella; Stiehler, Steve (Hrsg.): Männer in der Sozialen Arbeit – Schweizer Einblicke. Berlin: Frank & Timme Verlag für wissenschaftliche Literatur.

Mädchen in der Schweiz. Von der Überholspur zurück in den Boxenstopp? (2014)
Positionspapier für Plan International Schweiz.
http://plan.ch/de/kinderhilfswerk-plan/aktuell/maedchen-in-der-schweiz-2013-von-der-ueberholspur-zurueck-in-den-boxenstopp

Männer als Potential für eine geschlechtergerechte(re) Praxis der Sozialen Arbeit? (2014)
In: Rose, Lotte; May, Michael (Hrsg.): Mehr Männer in die Soziale Arbeit!? Kontroversen, Konflikte und Konkurrenzen, Band 1. Opladen/ Berlin/ Toronto: Verlag Barbara Budrich.

Das ungenutzte Potential (2012)
Eine Imagekampagne und Forschungsprojekte für mehr Männer in Studium und Praxis der Sozialen Arbeit. Zeitschrift SozialAktuell 1/2012. Autorinnen: Rita Kessler und Gabriella Schmid.

Viele Chefs, wenig Chefinnen (2011)
In: ZESO Zeitschrift für Sozialhilfe (4/11)

Die Situation von Frauen, die Gewalt in der Paarbeziehung erleben (2010)
In: Fachstelle für Gleichstellung Stadt Zürich, Frauenklinik Maternité, Stadtspital Triemli Zürich, Verein Inselhof Triemli Zürich (Hrsg.): Häusliche Gewalt erkennen und richtig reagieren. Handbuch für Medizin, Pflege und Beratung, 2. überarbeitete Auflage. Bern: Verlag Hans Huber.

Leitfaden Gender Mainstreaming an Hochschulen, Kriterien und Indikatoren (2005)
Autorinnen: Katharina Bernoulli, Esther Giger Robinson, Ursula Graf, Ruth Maria Kuster, Gabriella Schmid. Hrsg.: FHS St.Gallen, Fachstelle für Chancengleichheit von Frauen und Männer.

Interviews

Lebenslauf

Ausbildung/Studium/Weiterbildung

2016–2019
Ausbildung Supervision und Coaching am Evangelischen Zentralinstitut Berlin EZI

2011–2012
CAS Gender, Justice and Globalisation, Universität Bern

2004–2005
Konfliktmanagement bei Friedrich Glasl, Zürich

2001–2002
Nachdiplomkurs „Didaktik an Fachhochschulen“, Fachhochschule Luzern

1994–2000
Studium der Soziologie, Ethnologie und Wirtschafts- und Sozialgeschichte Universität Zürich: Abschluss mit Lizentiat

1990–1993
Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene in Zürich (KME): Abschluss mit Maturität Typus B

1982–1985
Höhere Fachschule für Sozialpädagogik Luzern (HSL): Abschluss mit Diplom

1978–1981
Diplommittelschule in Winterthur: Abschluss mit Diplom

Beruflicher Werdegang

seit 2013
Freiberufliche Tätigkeit als Supervisorin und Coach

2002
Wahl zur Professorin an der FHS St.Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit

2001–2025
Hauptamtliche Dozentin an der Fachhochschule St. Gallen (heute OST, Ostschweizer Fachhochschule), Departement

1999–2004
Mitarbeiterin Fachgruppe Weiterbildung des zürcherischen Interventionsprojektes ZIP: Konzeption und Durchführung von Schulungen und Weiterbildungen zum Thema ‚Häusliche Gewalt‘ bei Polizei, Obergericht, sozialen Einrichtungen

1990–2001
Sozialarbeiterin und Mitglied Leitungsteam Beratungsstelle Frauen-Nottelefon Winterthur, ambulante Beratungs- und Opferhilfestelle gegen (sexuelle) Gewalt

1990
Deutschlehrerin für Asylsuchende Asylkoordination Winterthur

1988–1990
Sozialarbeiterin Notschlafstelle für Jugendliche Basel: ab 1989 Stellenleitung

1986–1987
Sozialpädagogin Wohnheim Brändi Horw (Erwachsenen mit einer geistigen Behinderung)

1985–1986
Sozialpädagogin im Kinderdörfli Rathausen Emmen (Kindern und Jugendlichen mit einer Verhaltensauffälligkeit)

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